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wer sich mit aktueller popmusik in deutschland beschäftigt, kommt an den fantastischen vier nicht vorbei. textlich, musikalisch, soziologisch.
bereits ende der achtziger begannen andy, michi beck, smudo und thomas d. das phänomen hiphop für die hiesigen verhältnisse zu übersetzten. einfach so; frei von der leber weg. ein turbulentes wechselspiel von internationalen strömungen und individueller reife.
die geschichte der band erzählt somit viel über die popkulturellen ströme der alten bundesrepublik. am anfang standen die vorbilder aus england oder amerika: sie wurden kopiert. auf die konkrete lebenssituation vor ort angepasst. zu eigenständigen spielarten umgeformt. es lag in der hand der musiker, diesen prozess stetig voranzutreiben.
die fantastischen vier haben genau diesen weg beschritten. schließlich wollten sie stars werden und verließen recht bald das sichere terrain des undergrounds. dafür hagelte es erst kollegen- und kritikerschelte, dann goldene schallplatten.
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